Ist das nicht ein absolut charmanter Name für einen Baum?
Wenn man gegeben hat der Name des Leuchtenden diesem aus Afrika stammenden Baum, ist es durch ihr orangefarbenes Kleid, das über ihrem grünen Laub blüht. Die Schönheit dieses Baumes rührt auch daher, dass seine Blätter relativ lang sind: bis zu 50 Zentimeter pro Blatt. Breit und oval, auf den Blättern ruhen die farbigen Blüten. Sie bestehen aus langen Blütentrauben mit 5 Blütenblättern, haben abgerundete Konturen und messen bis zu 15 cm im Durchmesser. Von Gelb bis Scharlachrot verleihen die nektarreichen Blüten unserem Baum sein ganzes Prestige.
Man muss wissen, dass das Laub während der Trockenzeit verschwindet, um sofort nach deren Ende wiederzukommen. Sein Laub ist sein Hauptmerkmal und sein größter Vorteil. Oft wird dieser Baum gewählt für öffentliche Plätze schmücken in der Karibik oder einfach zur Dekoration eines privaten Gartens aufgrund ihrer scharlachroten Blüte. Tatsächlich, der Flamboyant wird in warmen Ländern oft als Schattenspender verwendet, was leicht verständlich ist.
Allerdings sind seine Blätter zwar beeindruckend, seine Wurzeln aber ebenso. Dieser Zier-Schattenbaum hat ein sehr ausgeprägtes, weitläufiges Wurzelsystem.

Seine Ursprünge
Ursprünglich aus Madagaskar, dieser Baum ist fast überall in Afrika und sogar in Indien zu finden. Tatsächlich benötigt der Flamboyant spezifische klimatische Bedingungen. Das Minimum für diesen Baum beträgt 7°C; er kann nur an den heißesten und feuchtesten Orten unseres Planeten gedeihen.
Allerdings findet man den Flamboyant aufgrund der globalen Erwärmung mittlerweile in Mittelmeerländern wie Italien oder sogar Korsika. Nur in europäischen Breitengraden, und besonders wenn der Baum im Topf kultiviert wird, blühen die Blumen leider so gut wie nie.

Verschiedene Varianten
Es gibt tatsächlich mehrere Baumarten, die als „Flammenbaum“ bezeichnet werden. Einer der bekanntesten ist der Caesalpinia gillesii, (früher Poinciana gillesii genannt), genauer gesagt der kleine Flammenbaum oder gelbe Paradiesvogelbaum. Im Gegensatz zum Delonix regia tendiert die Farbe seiner Blüten eher zu Gelb und Orange.
Der kleine Flamboyantbaum stammt aus Argentinien und Uruguay. Auch hier ist es nicht ausgeschlossen, ihn anderswo auf der Welt zu finden, zum Beispiel in Asien.

Ihre Blütezeit
Ob klein oder groß, die als Flamboyant bezeichneten Bäume sind die Bäume exotisch schlechthin. Abgesehen von ihren floralen Verzierungen bleiben dies robuste und recht pflegeleichte Bäume, die in jedem Boden gedeihen, selbst wenn dieser trocken und nährstoffarm ist. Nach einigen Jahren, genauer gesagt nach etwa zehn Jahren, kann der Delonix blühen. Der gepflanzte Samen bringt einen schönen Stamm hervor, der eine luftige Krone trägt aus Blumen in leuchtenden Farben!

Holzqualität
Das Holz des Delonix ist wegen seiner Robustheit und insbesondere wegen seiner Farbe und die Qualität seines Holzes. Das Holz ist hellgelb, und die Farbe des Kernholzes variiert von gelb bis hellbraun. Dies macht es für Schreiner und andere Holzbearbeiter interessant. Insbesondere ist Poinciana-Holz ein von Fachleuten häufig verwendetes Material. Es nimmt eine schöne Politur an und ist zudem recht widerstandsfähig gegen Feuchtigkeit und Insekten. Laut der Botanikerin Lucile Allorge, „Holz ist leicht, hell, fühlt sich weich an und ist einfach zu verarbeiten“.
Ideal also für Innenmöbel, bringt es Robustheit und Sanftheit in seine Umgebung.